Vier Seiten der Diskriminierung- Reflexion

Als wir im Rahmen der Lehrveranstaltung das Blatt „Vier Seiten der Diskriminierung“ ausgeteilt bekamen, dachte ich, dass mir hier sicher nichts einfallen würde. Dem war jedoch nicht so.

Ich habe selbst Erfahrung mit Diskriminierung gemacht, da ich aus einem sehr kleinen Ort stamme und einen eigenen Dialekt habe. Als ich im Alter von 13 Jahren ins Gymnasium der nächsten Stadt kam, wurde ich wegen meines Dialektes und meines Herkunftsortes gehänselt und ausgelacht. Es wurden Dinge wie beispielsweise „Gibt es bei euch zuhause überhaupt schon Strom“ oder „Ihr fährt sicher nicht mit der Pferdekutsche durch die Gegend“ gesagt. Ich fühlte mich dementsprechend traurig und auch hilflos, da ich mich früher noch nicht traute mich zu wehren.

Dennoch muss ich mir zugestehen war ich auch schon in Situationen, in denen ich Menschen, wenn auch nicht bewusst, aber dennoch indirekt diskriminiert habe. Als ich in eine naheliegende größere Stadt zog, war alles neu für mich, unter anderem das Straßenbahnfahren. Dass hierbei viele Menschen unterschiedlichsten Aussehens und Herkunft zusammentrafen, kann niemand leugnen. Hierbei muss ich mir eingestehen, neige ich dazu, andere Menschen nicht nur zu beobachten, sondern irgendwann einmal auch anzustarren, eine fürchterlich schreckliche Angewohnheit von mir, an der ich jedoch versuche zu arbeiten.

Ebenso bin ich schon einmal Zeuge an einer Diskriminierung geworden, in der ich interveniert habe. In einem Lebensmittelgeschäft versuchte ein Rollstuhlfahrer zu einer Dose Tomaten zu kommen. Diese war jedoch viel zu hoch. Jeden den er bat ihm zu helfen, sowohl die anderen Kunden als auch die Verkäuferin in der Nähe, ignorierte ihn und ging einfach weiter. Ich ging hin und half ihm ohne ein Wort zu verlieren. Die Dankbarkeit in seinen Augen werde ich bis heute nicht mehr vergessen.

Dennoch habe ich auch schon eine Erfahrung mit Diskriminierung gemacht, in der ich aufgrund von Angst und Eigenschutz nicht interveniert habe. Ich musste früher um zu meiner Bushaltestelle zu gelangen, durch eine Unterführung gehen. Dort konnte ich beobachten, wie eine Gruppe von Jugendlichen, die einen alten Mann in ihrer Mitte hatten und ihn beschimpften und auf ihn einschlugen. Aufgrund meines Eigenschutzes habe ich nicht eingriffen, aber die Polizei verständigt.

Vier Seiten der Diskriminierung – meine eigenen Erfahrungen

Eine Erfahrung, in der Sie Opfer von Diskriminierung waren:

Ich bin einmal auf der Straße öffentlich von einer älteren Dame aufgrund meines Migrationshintergrunds demütigt worden. Ich bin von einem Auto fast überfahren worden, weil der Chauffeur den Vorrang mir nicht gegeben hat. Schuldig war dann ich, weil ich Ausländerin bin.

Ich bin in Österreich, seitdem ich hier lebe, noch nie wegen meiner Herkunft diskriminiert worden, daher hat mir das seelisch sehr wehgetan. Ich bin sonst kein sehr sensibler Mensch, in dem Moment bin ich aber sehr traurig geworden und habe sogar nachher geweint. Es war eine sehr unangenehme Situation

Eine Erfahrung, in der Sie selber jemanden diskriminiert haben:

Ich kann mich an sowas nicht erinnern.

Eine Erfahrung, in der Sie Zeuge/Zeugin von einer Diskriminierung oder Gewalttat gewesen sind und Sie interveniert haben:

Ein Flüchtling, den ich aus dem Flüchtlingsheim kenne, ist vor mir in den Bus eingestiegen. Er wollte eine Fahrkarte in die nächstgrößere Stadt kaufen, der Buschauffeur wollte ihn aber „nicht verstehen“ und hat ihn keine Fahrkarte verkauft. Ich habe mich dann entschuldigt und zwei Fahrkarten gekauft. Eine habe ich dann dem Flüchtling gegeben und dem Chauffeur gefragt, ob es so passen würde. Er hat nur genickt.

Der Flüchtling hat verständlich den Chauffeur gesagt, dass er in die nächstgrößere Stadt fahren möchte. Der Buschauffeur wollte ihm wahrscheinlich deswegen keine Fahrkarte verkaufen, weil er gewusst hat, dass er aus dem Flüchtlingsheim stammt. Ich war deswegen sehr wütend auf den Chauffeur, wieso er deswegen jemand diskriminiert

Eine Erfahrung, in der Sie Zeuge/Zeugin von einer Diskriminierung oder Gewalttat gewesen sind und Sie nicht interveniert haben:

In einem Park habe ich einmal gesehen, wie ein älterer Herr mit seinem Sohn, der ca. 10 Jahre alt war, zu einer Gruppe von Jungs hingeht, die Fußball gespielt haben. Er konnte kaum Deutsch, verständlich war aber, dass er gefragt hat, ob der Junge mitspielen darf. Die Gruppe hat dann die Wiese verlassen, ohne ein Wort zu dem Herrn zu sagen. Der ältere Herr und sein Sohn waren wahrscheinlich Asylwerber gewesen.

Ich war traurig für den Jungen, weil er mit den anderen nicht mitspielen konnte. Ich konnte natürlich nichts sagen. Zwingen kann ich die anderen Burschen nicht, dass sie mit dem Jungen spielen sollen. Es war nur eine traurige Situation.

Interessant finde ich es jedenfalls, dass ich auf keine Situation mich erinnern kann, wo ich jemanden diskriminiert habe. Bestimmt ist sowas schon passiert, ich habe aber die Situation vielleicht nicht als Diskriminierung wahrgenommen. Es kann auch passieren, dass ich solche Situation einfach verdrängt oder verleugnet habe, weil es eine unangenehme Situation war. Da ich selber schon Diskriminierung erlebt habe, kann es sein, dass die Verdrängung in die andere Richtung (also wo ich jemand diskriminiert habe) viel dominanter ist. Diskriminierung kann aber nicht nur mit der Herkunft in Zusammenhang erfolgen. Es gibt Diskriminierung aufgrund Behinderung, Gewalt, Geschlecht. Es gibt auch institutionelle Diskriminierung.

 

Vier Seiten der Diskriminierung – meine eigenen Erfahrungen

Eine Erfahrung, in der Sie Opfer von Diskriminierung waren:

Als ich 12 oder 13 Jahre alt war wollte ich in meiner Heimatgemeinde unbedingt mit einer Freundin der Feuerwehrjugend beitreten. Damals erhielten wir nur die Auskunft, dass dies für Mädchen nicht erlaubt sei. Grund seien bauliche Maßnahmen (Umkleide und Sanitäranlagen hätte extra gebaut werden müssen). Ich war sehr enttäuscht und fühlte mich das erste Mal benachteiligt, aufgrund meines Geschlechts.

 Eine Erfahrung, in der Sie selber jemanden diskriminiert haben:

Als ich neben dem Studium einen Babysitting-Job suchte, meldete ich mich auf einer Babysitter-Börse im Internet an. Da ich ausgebildete Kindergartenpädagogin bin und jahrelange Erfahrung mit Kindern habe, schrieb ich meine Preisvorstellung gleich ins Internet. Bei mir meldete sich eine Familie aus Rumänien, mit der Anfrage, wie oft ich verfügbar sei, bzw. ob ich zu einem Gespräch zu ihnen nachhause kommen könnte.

Aufgrund des weit verbreiteten Vorurteils RumänInnen hätten nicht so viel Geld, wie ÖstereicherInnen antwortete ich auf die Mail noch einmal mit meiner Preisvorstellung. Als sich herausstellte, dass die Eltern erfolgreiche Anwälte sind und keinerlei Geldprobleme hatten, fühlte ich mich ertappt und schlecht. Ich versuche immer Klischees und Vorurteilen nicht zu viel Bedeutung zuzumessen und sie nicht zu vertreten. In diesem Fall ist es mit aber doch passiert, eine Familie gedanklich aufgrund ihrer Herkunft abzuwerten.

 Eine Erfahrung, in der Sie Zeuge/Zeugin von einer Diskriminierung oder Gewalttat gewesen sind und Sie interveniert haben:

Als ich vor ca. 2 Jahren in eine Filiale eines Schreibwarengeschäfts ging, beobachtete ich den Versuch eines Asylwerbers die Verkäuferin zu bitten, ihm zu zeigen wo er USB-Kabel finden könnte. Die Verkäuferin tat vorerst so, als ob sie ihn nicht hören könne, dann als ob sie ihn nicht verstehen würde – obwohl der Mann recht gut Deutsch sprach. Der Verkäuferin zog andere Kunden, die weit nach dem Asylwerber gekommen waren vor und fragte auch mich, ob sie mir helfen könne; während sie den Mann ignorierte, der stets in ihrer Nähe blieb, um ihre Hilfe zu bekommen.

Ich verneinte die Frage ob sie mir helfen könne, wies sie aber darauf hin, dass der Mann Hilfe bräuchte. Die Verkäuferin blickte mich irritiert an, worauf ich den Asylwerber fragte, was er genau bräuchte. Ich half ihm sein Kabel zu finden und stellte mich mit meinem Einkauf hinter ihn an die Kasse. Er bedankte sich sehr freundlich – der Verkäuferin war die Situation scheinbar nicht einmal unangenehm.

 Eine Erfahrung, in der Sie Zeuge/Zeugin von einer Diskriminierung oder Gewalttat gewesen sind und Sie nicht interveniert haben:

Als in meinem Heimatbezirk vor einigen Jahren eine Asylwerberunterkunft gebaut wurde, waren die Proteste groß, anscheinend wollte niemand junge Asylwerber im Bezirk haben. Als ca. 60 junge Männer dort einzogen, hatten diese mit vielen Problemen und Anfeindungen seitens der Bevölkerung zu tun. Sogar einige meiner Freunde fuhren einmal extra mit dem Auto langsam vorbei und riefen Beschimpfungen aus dem Fenster. Ich war auch im Auto, verkniff mir aber einen Kommentar und schritt nicht ein. Ich kann mich heute nicht mehr erinnern, wieso ich nicht interveniert habe – normalerweise sage ich in solchen Situationen immer meine Meinung.

 Die Auseinandersetzung mit dem Arbeitsblatt in der Lehrveranstaltung fiel mir anfangs wirklich schwer. Diskriminierungen passieren sehr oft im Alltag und man wird sicher viel häufiger davon Zeugin, als man sich darüber bewusst ist. Leider werden viele Diskriminierungen als harmlos abgetan, oder als „das war schon immer so“ / „das ist normal“, wie im angeführten Beispiel der Feuerwehrjugend. Viel schwerer als diese Geschichte fielen mir aber die Punkte, an denen ich selbst über meine diskriminierenden Handlungen nachdenken und diese eingestehen musste. Wenn man eine sehr liberale und soziale Einstellung hat, denkt man oft, man selbst würde nicht diskriminieren oder sich von Vorurteilen leiten lassen – man ist aber auch und vielleicht gerade in einem sozialen Beruf nicht davor gefeit.

In meinem Job in der offenen Jugendarbeit höre ich ständig Vorurteile über Menschen anderer Länder. Türkische Jugendliche schimpfen über rumänische, tschetschenische über afghanische und so weiter. Jeder Nationalität scheinen bestimmte Vorurteile anzuhaften, die auch MigrantInnen selbst glauben und weiterverbreiten. Teilweise ist es sehr mühsam, ständig darauf hinzuweisen, dass diese Vorurteile nichts anderes sind als eben Vorurteile. Oft schockiert es mich, wie tief die Vorurteile greifen und wie sehr bestimmte Jugendliche darunter leider. Mir fällt auf, dass auch ÖsterreicherInnen sehr unter den ihnen anhaftenden Vorurteilen leiden und deshalb ihr Verhalten ändern. So prahlte kürzlich ein österreichischer Jugendlicher damit, welche Gegenständer er in welchen Geschäften schon geklaut hat. Im Gespräch meinte er, alle würden ÖsterreicherInnen als Weicheier darstellen und deshalb hat er der Gruppe beweisen wollen, dass er keines sei und habe aufgrund dessen eingebrochen.

Für mich ist es auch sehr schwer, wenn im Kollegium der Sozialberufe jemand Vorurteilen wirklich verfällt und so evt. diskriminierend arbeitet (ob dies so ist, weiß ich nicht). Unlängst führte ich ein Gespräch mit einem im Sozialbereich arbeitenden Mann, der in der Diskussion Dinge sagte wie: „Schau dir die Tschetschenen an – die sind nicht so wie wir. Die sind hoch aggressiv und gefährlich“ und schlimmeres. Gerade im sozialen Bereich braucht es meiner Meinung nach eine liberale, soziale Grundhaltung, mit der man versucht in seiner Arbeit mit KlientInnen diese so wenig wie irgend möglich zu diskriminieren

Vier Seiten der Diskriminierung – meine eigenen Erfahrungen

Eine Erfahrung, in der Sie Opfer von Diskriminierung waren:

Ich wurde früher manchmal auf meine tiefe Stimme angesprochen und daraufhin als Mannweib beschimpft. Das führte dazu, dass ich zeitweise Probleme wegen meiner Stimme hatte und mich dafür schämte oder das Gefühl hatte, mich immer erklären zu müssen. Inzwischen ist dies nicht mehr so.

 Eine Erfahrung, in der Sie selber jemanden diskriminiert haben:

Mit Worten weniger, eher in Gedanken. Eine direkte Diskriminierung fällt mir momentan nicht ein, aber gedankliche Diskriminierungen fanden meinerseits statt. Dies reichte von unpassender Kleidung bei Personen in der Straßenbahn bis zu Frauen, die tiefschwarz und eingehüllt in die Straßenbahn stiegen. Eine Frau löste bei mir richtiggehende Angstgefühle aus.

Eine Erfahrung, in der Sie Zeuge/Zeugin von einer Diskriminierung oder Gewalttat gewesen sind und Sie interveniert haben:

Ich und eine Freundin griffen bei einem Zwischenfall von einem Mann seitens seiner Freundin ein. Er stritt zuerst und versuchte dann sie körperlich zu attackieren. Ich und meine Freundin gingen dazwischen und hielten den Mann zurück.

 Eine Erfahrung, in der Sie Zeuge/Zeugin von einer Diskriminierung oder Gewalttat gewesen sind und Sie nicht interveniert haben:

Bei gewissen Anpöbeleien in der Straßenbahn gegenüber ausländischen Mitbürgern

 

Vier Seiten der Diskriminierung

Eine Erfahrung, in der Sie Opfer von Diskriminierung waren:

Ich wurde des Öfteren aufgrund meiner Herkunft aus einem bestimmten Bundesland diskriminiert. Man wird oft nicht für voll genommen, Person machen sich lustig über einen und machen Witze, als wäre man minderwertig. Zu Anfang habe ich mich noch gerechtfertigt und probiert mich zu wehren, mit der Zeit ließ ich das aber und ich versuche einfach nicht hinzuhören bzw. reagiere ich nicht mehr darauf.

Eine weitere Erfahrung der Diskriminierung hatte ich vor kurzem in Wien. Hierbei wurde ich aufgrund meines Geschlechts diskriminiert. Ich stand bei einem U-Bahn Zugang und rauchte noch eine Zigarette, als zwei Männer um mich herum gingen bzw. immer wieder an mir vorbeigingen und mich ansprachen bzw. etwas sagten in einer anderen Sprache. Ich versuchte ihnen aus dem Weg zu gehen. Nachdem ich mir ein Ticket gekauft habe und kurz stehen blieb um dieses zu entwerten, kamen sie mir nach und griffen mir auf den Hintern und lachten. Ich schaute sie sehr böse an und schüttelte meinen Kopf. Sie zeigten nur mit dem Finger gegenseitig auf sich, um den jeweils anderen zu beschuldigen, dann ging ich. Vielleich hätte ich anderes reagieren sollen und sie darauf ansprechen. Es war kein gutes Gefühl und ich hatte auch in der Situation keine Idee wie ich nun am besten reagieren sollte. Ich musste darüber noch länger nachdenken und war richtig wütend auf diese Männer und fühlte mich nicht gut.

Eine weitere Diskriminierung bzgl. des Geschlechts erlebte ich in Marokko. Eine der Situationen: Wir wollten im Supermarkt Alkohol kaufen, diesen gibt es nur in einem separaten Raum hinter einem Vorhang. Als Frau darf man eigentlich nicht hineingehen, da wir aber Touristinnen waren, wurden wir von einem Security begleitet.

Eine Erfahrung, in der Sie selber jemanden diskriminiert haben:

Ich glaube, ich habe schon des Öfteren Personen diskriminiert. Oft ist es auf erlernte Verhaltensmuster zurück zu führen, oft auch auf Witze/Späßchen, welche mein Handeln aber nicht rechtfertigen oder weniger schlimm machen.

Ich hatte einen dunkelhäutigen Freund und machte oft Witze über seine Hautfarbe. Zum Beispiel in dem ich ihn des Öfteren fragte, wenn wir bei einem anderen dunkelhäutigen Menschen vorbei liefen, ob das sein Onkel ist oder ein Verwandter. Ich fand das ziemlich lustig, nach dem für ihn gefühlten hundertstem Mal, machte er mich darauf aufmerksam, dass er das nicht so lustig fand und mir tat es schrecklich leid.

Wenn jemand so aussieht, als ob er klar von einem anderen Land kommt, frage ich mich oft, wie ich die Person ansprechen soll. Vor allem bei Personen bei denen ich afrikanische Abstammung vermute, will ich sie auf Englisch ansprechen. Um das zu umgehen, spreche ich sie deshalb oft gar nicht an, oder benutze eingedeutschte englische Wörter um herauszufinden ob sie Deutsch sprechen. In der Arbeit habe ich auch viel mit Migrantinnen zu tun, dort fällt es mir aber überhaupt nicht schwer, ich spreche sie immer auf Deutsch an und frage dann ob das so passt, ob sie mich versteht usw.

Mir fällt in letzter Zeit auch immer öfter auf, dass ich Menschen oft anders ansehe, wenn sie klaren Migrationshintergrund haben. Das passiert mir aber unbewusst und fällt mir in Nachhinein erst auf.

 Eine Erfahrung, in der Sie Zeuge/Zeugin von einer Diskriminierung oder Gewalttat gewesen sind und Sie interveniert haben:

Zu dieser Seite der Diskriminierung fällt mir auch nach sehr langem Nachdenken keine konkrete Situation ein, in der ich direkt eingegriffen habe. Folgende Beispiele kamen mir dazu in den Sinn:

Da meine Familie stark in Stereotypen denkt, spreche ich des Öfteren mit ihnen darüber. Versuche Migration und MigrantInnen, vor allem Flüchtlinge zu verteidigen und einen anderen Blickwinkel darauf zu geben. Dabei werde ich vom Rest meiner Familie als “Gutmensch” und unrealistisch dargestellt, als hätte ich noch keine Ahnung vom Leben und es wird mit meinem Alter und einer träumerischen Art assoziiert. Das finde ich oft sehr schwierig, da alle gegen mich reden, wenn es zu einer Diskussion kommt. Deshalb gehe ich diesen Diskussionen in letzter Zeit oft aus dem Weg, da ich weiß, dass es wenig bringt und ich mich einfach nur furchtbar danach ärgere.

Ich bin mir auch sicher, schon öfter in Diskriminierungssituationen bzgl. des Geschlechts eingegriffen zu haben und dies auf beiden Seiten, jedoch mehr bei Diskriminierung von Frauen und Sexismus.

 Eine Erfahrung, in der Sie Zeuge/Zeugin von einer Diskriminierung oder Gewalttat gewesen sind und Sie nicht interveniert haben:

Hierzu fiel mir sofort ein Beispiel ein.

Mein Nachbar ist geistig beeinträchtigt und er ist ein Jahr älter als ich. Am Nachmittag spielten wir immer gemeinsam und meine Eltern erklärten mir auch warum er beeinträchtigt ist und dass ich ihn einfach gleich behandeln soll. Wir fuhren auch gemeinsam mit dem Postbus in die Schule. Er saß immer ganz vorne beim Buschauffeur und redet lautstark mit ihm oder führte Selbstgespräche. Von sehr vielen anderen Kindern wurde er verarscht und schlecht behandelt, ich griff jedoch nie ein. Ich fühlte mich schlecht, weil alle so grausam zu ihm waren, aber hatte nicht den Mut ihn zu verteidigen und wollt eher zu diesen “coolen Kids” gehören.

Heute tut mir das wirklich leid und ich wundere mich immer wieder, wie grausam Kinder bzw. Jugendliche oft zueinander sind.

 

Eigene Diskriminierungserfahrungen

In der Vorlesung wurde Diskriminierung folgendermaßen definiert: Die Schlechterbehandlung / Benachteiligung von Menschen im Zusammenhang mit bestimmten Merkmalen. Diskriminierung kann auf vielen verschiedenen Ebenen stattfinden und unterschiedlichste Formen annehmen. Ich habe Diskriminierung bist jetzt meist auf der individuellen Ebene erlebt. Dies vor allem aufgrund meines Geschlechts, meines Aussehens oder meiner politischen Einstellung.

Vor allem in meinen Jobs, die ich neben der Schule oder dem Studium ausgeübt habe, wurde ich mit allerlei Aussagen konfrontiert, die mich als Frau diskriminierten. „Ich trag das, das ist viel zu schwer für dich.“ oder „So ein hübsches Ding wie du sollte so spät nicht mehr arbeiten. Hast du keinen Freund, der auf dich schaut?“ sind Aussagen die ich in dieser oder ähnlicher Form schon unzählige Male gehört habe. Damit werden mir als Frau Eigenschaften wie Schwäche oder Hilflosigkeit zugeschrieben. Sexistische Äußerungen wie „Pupperl, schwing deinen Hintern hier rüber“ oder auch sexuelle Übergriffe, wie ein Betatschen des Busens oder des Hinterns erlebe ich beim Fortgehen immer wieder. Erst vor kurzem erklärte mir ein junger Mann, dass ich mich über so etwas nicht wundern müsse, wenn ich mich so anziehen würde.

Mit meiner politisch relativ weit linken Einstellung, erlebte ich auch einige Diskriminierungen. Ich wurde in der Realität sowie auch online des Öfteren als „linke Hure“ oder „Gutmensch“ bezeichnet und bei der Arbeit in einem Flüchtlingsquartier sowie auf friedlichen Demonstrationen, beschimpft, bespuckt und mit diversen Gegenständen beworfen.

Eine ganz andere Form der Diskriminierung habe ich in meiner Zeit in Indien erlebt. Als Praktikantin bei einer NGO sah ich es als eine meiner Aufgaben, die MitarbeiterInnen zu unterstützen und ihnen Arbeit abzunehmen. Es war jedoch nicht so einfach, da mir eine Sonderstellung aufgrund meiner Hautfarbe zugeschrieben wurde und ich dementsprechend behandelt wurde. So durfte ich zum Beispiel nicht mein eigenes Geschirr abwaschen oder schwere Dinge tragen. Obwohl diese Behandlung mit keiner bösen Absicht geschah, vermittelte sie mir ein Gefühl des Unwohlseins. Egal wo ich hinkam wurde mir Platz gemacht, weil ich weiß war. Ich versuchte bis zum Schluss diese Sonderbehandlungen dankend zu verneinen, dies war aber nur teilweise erfolgreich.

Am öftesten bin ich in den letzten Jahren mit Rassismus konfrontiert worden. Egal ob in meiner Rolle als angehende Sozialarbeiterin oder als Privatperson. Immer wieder erlebe ich Situation, in denen Menschen mit Migrationshintergrund aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Sprache angepöbelt werden. Oft geschieht dies im öffentlichen Raum, wie in der Straßenbahn oder einem Lokal. Meist ist die Person, welche das Opfer diskriminiert, angetrunken. In solchen Fällen fällt es mir schwer, abzuwägen inwiefern ich einschreiten soll. Ist kein Alkohol im Spiel ist für mich klar, dass ich die Situation anspreche. Dadurch habe ich mich schon des Öfteren selbst zur Zielscheibe gemacht und wurde beschimpft und bedroht. Es gab jedoch auch schon einige Situationen, in denen ich mich zurückgehalten habe und nur mit der Person gesprochen habe, die diskriminiert wurde, um zu fragen ob alles in Ordnung ist. Das Gespräch mit den diskriminierenden Personen scheute ich, wenn es sehr viele waren oder sie sichtlich stark alkoholisiert oder unter dem Einfluss von Drogen standen und ein sinnvolles Gespräch nicht möglich gewesen wäre.

Mir ist bewusst wie schnell es vorkommen kann, dass man jemanden diskriminiert ohne dies bewusst zu tun. Eine gedankenlose Aussage wird oft nicht böswillig getätigt und diskriminiert damit jedoch andere. So habe auch ich schon oft mit vermeintlichen Scherzen Menschen diskriminiert, ohne dass ich jemanden verletzen wollte.

Wie sich bei dem Besuch der Antidiskriminierungsstelle Graz gezeigt hat, können Diskriminierungen die verschiedensten Formen annehmen und oft sind sie auf den ersten Blick gar nicht als solche erkennbar. Ich denke, dass es noch ein weiter Weg ist, um mehr Bewusstsein für das Thema Diskriminierung und all seine Formen zu schaffen und in Folge ein Umdenken herbeizuführen.

Was ist Diskriminierung für mich?

Diskriminierung als Einschränkung in Rechten. Diskriminierung als Benachteiligung auf Grund gewisser Merkmale. Diskriminierung als fixer Bestandteil der Gesellschaft. Diskriminierung als gesellschaftliche Konstanz. Diskriminierung als Mittel zur Unterdrückung. Diskriminierung als Erklärung für unverständliche Entscheidungen. Diskriminierung als Ausgrenzungsmechanismus. Diskriminierung durch Diskriminierte. Diskriminierung als Schlagwort. Diskriminierung als Totschlagargument. Diskriminierung als alltägliche Erfahrung. Diskriminierung als unbewusster Vorgang. Diskriminierung als erlernte Verhaltensweise. Diskriminierung wegen mangelnder Bildung. Diskriminierung von mangelnd Gebildeten. Diskriminierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Diskriminierung der Frau. Diskriminierung als subjektive Erfahrung. Diskriminierung als Mann. Diskriminierung in Witze verpackt. Diskriminierung durch Worte. Diskriminierung durch Taten. Diskriminierung durch Unterlassung. Diskriminierung als Hilflosigkeitserfahrung. Diskriminierung in der Öffentlichkeit. Diskriminierung im Verborgenen. Diskriminierung mit schwerwiegenden Folgen. Diskriminierung als Beiläufigkeit. Diskriminierung als hingenommenes Übel. Diskriminierung als Normalität. Diskriminierung als Feindbild.

 Diskriminierung als… was eigentlich?

Die obenstehenden aneinander gereihten Sätze beschreiben wohl nur einen Teil davon, wie vielfältig und variantenreich der Begriff Diskriminierung für mich und andere besetzt ist. Nicht nur die Frage „Wer definiert Diskriminierung wie?“, sondern auch „Was für einen Zweck erfüllt der Diskriminierungsbegriff für wen?“ sollte man sich stellen, wenn über Diskriminierung nachgedacht wird.

 Meine persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung

Zu meinen persönlichen Diskriminierungserfahrungen will ich vier verschiedene Beispiele bringen. Durch mein aktives Engagement als Fußballfan, komme ich oft in Situationen, in denen ich mit pauschalisierten Aussagen über Menschen, die einem gewissen gegnerischen Klub anhängen, konfrontiert werde. Auch ich selbst tätigte Aussagen wie „Die Grünen hom jo olle nix in da Birn!“ oder noch abfälligere Kommentare über Anhänger von gegnerischen Mannschaften. Um Diskriminierung, die man selbst ausübt zu unterbinden, braucht es eine Menge Selbstreflexion, finde ich.

Jedoch kann man auch andere Menschen durch Unterbindung ihrer Handlung zum Nachdenken bringen. Wie eine junge Dame in der Straßenbahn, die einen herumpöbelnden Herrn, der rechte Parolen rief, freundlich aufforderte diese Schreierei sofort zu unterlassen, da sie und alle anderen hier in der Straßenbahn diese diskriminierende Hetze nicht zu Ohren bekommen möchten.

Eine immer wiederkehrende Diskriminierung, die mich selbst betrifft, erfahre ich auf Grund meines Studierendenstatus. Ich habe schon öfters erlebt, dass mich (meist lang berufstätige) Menschen als faule und nicht motivierte Sozialschmarotzer abgestempelt haben, der für die Gesellschaft noch nichts geleistet hat.

Im letzten Beispiel geht es wieder um Fußball. Ich erlebte vor einem Fußballstadion, wie einige in der Gruppe stehende, mir bekannte Jungs, zwei dort arbeitende Mädchen, so dermaßen blöd angemacht und sexuell belästigt haben, dass ich einschreiten musste. Sie haben daraus gelernt und seitdem denken sie in ähnlichen Situationen über eine nettere und gemäßigtere Wortwahl nach.

 Diskriminierung ist für mich ein Thema, das oftmals subjektiv wahrgenommen wird. Abhängig von verschiedensten Faktoren. Bildung und Erziehung sind wohl wichtige Grundlagen dafür.

Übergriff in der Straßenbahn

Wir hatten im Zuge des Studiums die Chance uns in Kleingruppen über das Thema Diskriminierung auszutauschen und über Erfahrungen zu berichten. Zu meinem Erstaunen fielen mir auf Anhieb einige Situationen ein, in denen ich das Gefühl hatte diskriminiert zu werden, zu diskriminieren oder das Erlebnis, dass eine Person diskriminiert wurde und ich nicht eingeschritten bin.

Ich erzählte meiner Gruppe von dem Erlebnis, dass ich vor einigen Jahren in einer Straßenbahn in einer österreichischen Stadt hatte. Ich stieg bei der Endhaltestelle eines Vororts der Stadt, in dem ich wohnte, ein. Der Vorort ist bekannt für seinen hohen Ausländeranteil und deswegen eher unbeliebt bei vielen EinwohnerInnen. Ich persönlich hatte in den ganzen 6 Jahren in denen ich in dem Ort wohnte, kein einziges Problem mit „Ausländern“. Ich fuhr also von dem Vorort weg. Gegenüber von mir saß ein Mann mittleren Alters, der immer wieder komische Dinge von sich gab. Nach kurzer Zeit stieg eine Frau mit Kopftuch, sowie ihre drei Kinder ein. Die Kinder benahmen sich vorbildlich und setzten sich sofort auf freie Plätze. Die ganze Familie der Frau mit Kopftuch fiel keine Sekunde unangenehm auf, im Gegensatz zu dem Mann der Gegenüber von mir saß. Nach wenigen Sekunden begann der Mann die Frau zu beschimpfen, dass sie sich wieder „Heim schleichen soll“ und hier sowieso nichts verloren hat. Immer wieder betonte er „Scheiß Ausländer, nehmen uns sowieso nur unser Geld weg.“ Ich war fassungslos, als ich hörte wie der Mann mit der Frau zu reden begann. Die arme Frau konnte sich gegen die verbalen Angriffe des Mannes nicht wehren, sondern saß nur da und sah aus dem Fenster. Eines der schon älteren Kinder begann zu weinen, was den Mann nur noch mehr provozierte und er auch die Kinder beleidigte. „Scheiß Pack!“, sagte er immer und immer wieder. Ich war wie erstarrt und konnte nichts sagen. Nachdem es der Frau reichte, packte sie ihre Sachen, sowie die Kinder und stieg bei der nächsten Haltestelle aus. Der Mann wurde ruhig und ich nur noch wütender. Ich war wütend auf mich, dass ich nichts gesagt oder getan habe um den Mann zu stoppen. Die Frau mit dem Kopftuch, wurde Opfer einer massiven verbalen Diskriminierung und niemand stoppte den Mann. Ich fragte mich noch lange, warum keiner der Erwachsenen einschritt, sondern nur sitzen blieb und zusah. Fälle wie diesen gibt es leider nur zu oft. Mir ist so ein Erlebnis nicht nur einmal, sondern mehrmals, vor allem in öffentlichen Verkehrsmittel, untergekommen. Fast immer war der Täter ein Mann und meist schon im fortgeschrittenen Alter.

Ich bin mir nicht sicher, was man gegen solche Situationen tun kann. Ich weiß, dass ich damals große Angst hatte, dass mir körperlicher Schaden zugefügt wird. Heute finde ich es allerdings nur feige. Der Mann hat keine Ahnung über die Lebenssituation der Frau und trotzdem erlaubte er es sich, die Frau verbal als minderwertig zu beschimpfen. Ich werde solche Menschen wohl nie verstehen. Man kann nur hoffen, dass in Zukunft die Leute rund um das Geschehen mutiger werden und einschreiten.

Diskriminierung von Personen mit einer Behinderung ist allgegenwärtig

Beginnen möchte ich mit einer Definition des Begriffs. Laut Antidiskriminierungsstelle Steiermark versteht man unter Diskriminierung, […] die Benachteiligung von Menschen im Zusammenhang mit bestimmten Merkmalen, wie Geschlecht, Hautfarbe, ethnischer oder sozialer Herkunft, Alter, Behinderung, Sprache, Religion, Weltanschauung, politischer oder sonstiger Anschauung, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, sexueller Orientierung, Vermögen, Geburt oder genetischen Merkmalen (vgl. Artikel 21 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union).

Anhand dieser Definition lässt sich schon sehr gut erkennen, wie vielfältig dieses Thema ist und ab wann man von Diskriminierung sprechen muss. Ich persönlich sehe Diskriminierung als eine Benachteiligung, als ein schlechter behandelt werden, aufgrund von bestimmten Merkmalen oder Ausprägungen einer Person, an. Diese Benachteiligung erfolgt ausschließlich, wegen bestimmter Merkmale. Es gibt eine gewisse Vorstellung, nach der wir in einer Gesellschaft sozialisiert wurden und nach dieser Vorstellung bestreiten Menschen ihr Leben. Kommt es aber hierbei zu Abweichungen, hinsichtlich der Norm, kann dies zu Diskriminierung führen. Für mich findet Diskriminierung sehr häufig, unterschwellig und sozusagen mit „vorgehaltener“ Hand statt. Es heißt ja oft: „Eigentlich habe ich ja nichts gegen…, aber.“ Personen gegen diese sich die Diskriminierung richtet werden nicht direkt angesprochen bzw. wird ihnen der Grund der Diskriminierung, nicht genannt, aber trotzdem werden sie diskriminiert. Hierzu kommt sicherlich auch der Grund, dass sich Menschen teilweise auch gar nicht bewusst sind, dass ihr Verhalten jemanden anderen gegenüber, diskriminierend ist oder Diskriminierung wird als Spaß abgetan. Dies führ zu einer Rechtfertigung oder Bagatellisierung des eigenen Verhaltens und somit wird genau dieses Verhalten fortgesetzt, da man im Grunde ja nichts Unrechtes getan hat. Die Person gegen welche sich die Diskriminierung gerichtet hat, wird als überempfindlich, sensibel oder humorlos bezeichnet, sobald diese sich erlaubt ein solches Fehlverhalten anzusprechen.

Ich denke, dass in unserer heutigen Gesellschaft, gewissen Bereichen in denen Diskriminierung stattfindet mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, als anderen Bereichen. Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht ist medial sicher mehr im Fokus, als Diskriminierung von Personen aufgrund von Behinderung oder Alter. Diskriminierung von Personen mit einer Behinderung ist meines Erachtens, allgegenwärtig. Es gibt zwar bauliche Maßnahmen in öffentlichen Gebäuden oder Ämtern, um den Zugang mit einem Rollstuhl zu erleichtern, allerdings ist der Zugang zu älteren Bauten oder Wohnungen sehr häufig, nicht möglich oder nur sehr erschwert möglich.

Da ich im Bereich der Betreuung von Menschen mit Behinderungen arbeite, ist mir dies bzw. meinem Klienten, schon öfters wiederfahren. Meinem Klienten und mir wurde nahegelegt, eine Therme, welche wir seit Jahren an Wochenenden besuchten, doch bitte unter der Woche und nicht mehr an Samstagen zu besuchen, da sich Gäste über lautes Geschrei und störendes Verhalten beschwert hätten. Dieser Vorfall ist eine offensichtliche Diskriminierung, blieb letztlich aber ohne Konsequenzen.

Abschließend möchte ich betonen, dass ich der Meinung bin, man sollte als Individuum sehr genau darauf schauen, ob ein Verhalten einem selbst gegenüber oder jemanden Dritten gegenüber als diskriminierend zu werten ist. Ist dies der Fall, sollte man jedenfalls einschreiten und auf Diskriminierung aufmerksam machen.

Sobald jemand nur wegen einer Abweichung zu geltenden Normen innerhalb einer Gesellschafft, benachteiligt oder ausgeschlossen wird, kann man von Diskriminierung sprechen.